31. Januar 2026
Stricken wie babaà
Wer gerne körpernah geschnittene Modelle aus dünnen Garnen strickt, wird von den heute gezeigten Modellen vermutlich nicht sehr angetan sein, aber für alle, die gerne oversized Pullover und Jacken aus voluminöser Wolle tragen, kommen hier die schönsten Modelle – inspiriert vom Stil des spanischen Labels babaà und mit ein paar entscheidenden Vorteilen gegenüber den fertig gekauften Stücken!
Ihr habt von
babaà
noch nie gehört? Kein Problem, wir Stricker*innen sind ja auch nicht das eigentliche Zielpublikum dieser Kleidermarke, denn ganz bestimmt denken wir beim Anblick der Modelle alle: «das könnt ich auch selbst stricken»! Und dafür liefern wir euch hier heute die Links zu den passenden Anleitungen! Die Stücke von
babaà
sind übrigens nicht handgestrickt, auch wenn sie so aussehen. Produziert werden die Strickstücke in einer kleinen Manufaktur in Barcelona auf Strickmaschinen, das Ausarbeiten (also das Schliessen der Nähte, das Annähen von Knopfleiten und Knöpfen usw.) erfolgt dann aber doch manuell.
Wer zwar gerne die Schnitte im babaà
Stil mag, aber das Garn ein bisschen weicher bevorzugt, kann mit Snefnug von
Camarose stricken und damit dieselbe Maschenprobe erreichen. Auch die Kombi aus Heavy Merino und Soft Silk Mohair passt – hier hat man die perfekte Mischung
aus rustikal und weich. Das gilt auch für Lamauld von CaMaRose, die einzeln verstrickt, ebenfalls für diese Modelle passt.
Die sommerlichen Modelle von babaà sind aus spanischer Baumwolle hergestellt, wie sie auch in Saona (ebenfalls von Wooldreamers) zu finden ist. Für den Lakes V Neck Pullover wird Saona zweifädig mit einer Mohair Seide verstrickt (also insgesamt 3 Fäden), das ergibt dann eine Maschenprobe, die den oben genannten Garnen ähnlich ist und für alle gezeigten Modelle ungefähr passt (15- 17 Maschen auf 10 cm):
Etwas dünner darf die Wolle für den Zoora Sweater von rosa p sein, ein Modell mit verschränkten Maschen an den Bündchen, was nicht nur optisch schön ist, sondern auch für Stabilität sorgt. Ansonsten ist das Modell ganz schlicht und damit ein super Alltagsbegleiter. Die Designerin liefert hier jede Menge Garnvorschläge, sodass ihr auf jeden Fall eine passende Wolle finden werdet: Der abgebildete Pullover ist aus Peer Gynt von Sandnes gestrickt, wer es etwas weicher mag, kann Merino extra fine von DROPS oder Double Sunday von Sandnes nehme - oder für eine etwas sommerlichere Variante Duo (aus Wolle und Baumwolle und ebenfalls von Sandnes) oder Cosma von Lamana wählen.
Wer gedanklich noch im Winter steckt (für viele stehen ja die Winterferien noch vor der Türe) hat vielleicht Lust auf ein Paar glitzernde Handschuhe? Das Modell von Lana Grossa wird aus dem Paillettengarn Cosmo (2 Fäden) zusammen mit einem Faden der voluminösen Mohair di Gio gestrickt. Die Anleitung für die Cosmic Mittens gibt es kostenlos bei Lana Grossa, wer sie für diesen Winter nicht mehr stricken möchte, kann sich die Idee für die nächsten Weihnachtsgeschenke schon mal abspeichern!